Die Heidelberger Ziegen widmen sich hauptsächlich zwei Aufgabenbereichen:
Einerseits führen wir ökologische Landschaftspflege durch und beweiden u.a. für verschiedene Umweltämter und Naturschutzorganisationen sensible Flächen.
Andererseits führen wir pädagogische Veranstaltungen durch. Dabei handelt es sich um Umweltbildung vom Vortrag bis zum Arbeitseinsatz, aber auch um Mensch-Tier-Begegnungen im Rahmen der Jugend- und Familienhilfe oder Schule.
Rein "touristische" Aktivitäten wie Ziegenspaziergänge oder Kindergeburtstage können und möchten wir nur in Ausnahmen durchführen bzw. sehen uns in diesem Bereich nicht als kommerzieller Anbieter. Integriert in die obig erwähnten pädagogischen Angebote (z.B. eingebettet in eine Maßnahme nach §30 oder §35 SGB VIII) machen wir im kleinen Rahmen durchaus Ziegenspaziergänge.
Preise, Buchungsdetails etc. finden Sie unter Angebote.
Balkenmäher oder Motorsense haben natürlich ihre Berechtigung. Die Mahd gehört zu unserer Kulturlandschaft und extensiv genutzte Heuwiesen oder Weiden speichern große Mengen CO2. Es sind keineswegs ausschließlich Wälder (oder hierzulande nicht existierende Seegraswiesen und Hochmoore), die Treibhausgase einlagern.
Im Vergleich zur maschinellen Mahd wirkt sich Landschaftspflege durch Ziegen oder Schafe jedoch schonender bzw. fördernder auf die ökologische Vielfalt aus: Pflanzen werden nicht in einem Rutsch auf gleicher Höhe gekappt, sondern allmählich hier und da. Eidechsen, Ameisenbauten oder erdlebende Hummeln, Bienen oder Wespen werden weit weniger beschädigt. Gleichwohl Gehölze verbissen, flächendeckende Pflanzen wie Brombeere oder Staudenknöterich zurückgedrängt und Trockenmauern frei gehalten.
Gerade für schwer zugängliche oder besonders artenreiche Biotope eignen sich (unsere) Ziegen optimal zur Landschaftspflege.
Im Raum Heidelberg bestehen keine weiten, zusammenhängenden, aber ursprünglichen Kulturflächen, wie etwa auf der Lüneburger Heide. Wanderschäferei mit großen Herden ist in der Metropolregion entsprechend schwierig. Mit unserem kleinen, aber flexiblen Ziegentrupp können wir gezielt verhältnismäßig kleine Flächen beweiden.
Unsere Flexibilität hat jedoch ihre Grenzen. Wir können und möchten nicht ständig in Wanderschaft sein, zumal wir hohe Ansprüche an die Zäune stellen und keine Netze verwenden, wie es bei Schafen ausreichen würde. Auch sind unsere Angebote zur Umweltbildung für Schulklassen kaum umsetzbar, wenn wir permanent umziehen und zu guter Letzt lässt unser Fuhrpark momentan keine Umtriebe auf allerlei Hangweiden im Odenwald zu.
Unser Kerngebiet ist deshalb Heidelberg südlich des Neckars und die angrenzenden Gemeinden.
Auf Weiteres (Stand Oktober 2024) können wir keine zusätzlichen Beweidungsaufträge annnehmen!
Konkrete Angebote sind in Arbeit. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse.
Sie möchten mit Ihrer Schulklasse oder Gruppe die Natur schützen, Biotope bewahren, unser Ziegenprojekt mit Tatkraft unterstützen oder "einfach mal was Gutes tun"?
Ja? Dann haben wir für Sie sicherlich nicht die angenehmsten, aber wertvollen Angebote. In der Regel geht es dabei um das Sammeln von Müll, Freischneiden von Trockenmauern, Reparieren von Zäunen oder um das Beseitigen von für die Ziegen giftigen (und meist invasiven) Stauden.
Kontakt mit den Ziegen ist bei einem Arbeitseinsatz nicht zwangsläufig dabei. Manchmal gilt es eine Weide vor- oder nachzubereiten, während die Herde woanders steht.
Unser Angebot ist dabei begrenzt. Erfreulicherweise ist ja nicht immer alles vermüllt und die Termine sind sehr eingeschränkt (z.B. durch Brutzeiten der Vögel).
Ihr Vorteil: Arbeitseinsätze kosten Sie nichts - im Gegenteil: Sie helfen uns und wir kommen Ihnen im Preis für eine anschließende ziegenpädagogische Veranstaltung entgegen.
Konkrete Angebote sind in Arbeit. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Straßenbahn Linie 26 Richtung HD-Kirchheim bis zur Endstation Kirchheim/Friedhof.
Mit dem Auto: Bis zum Park+Ride-Parkplatz an der Haltestelle Kirchheim/Friedhof.
Anschließend die Fußgängerampel überqueren und nach rechts den Fuß- & Radweg am Lärmschutzwall entlang bis zur Ecke Rachel-Straus-Weg (ca. 350m).
Mit dem Auto in den Rachel-Straus-Weg bitte nur nach Absprache - die Sackgasse ist sehr eng und bietet kaum Gästestellplätze.
Mit dem Fahrrad können Sie natürlich gern bis vor die Haustür fahren.
Gentner Erlebnispädagogik
Dominik Gentner
Rachel-Straus-Weg 8
69124 Heidelberg
Der Begriff Waldhandwerk® ist eine eingetragene Marke von Sepp Fischer, Bad Tölz. www.waldhandwerk.de